Chemische Abflussreiniger sind aggressiv, teuer und nicht gut für die Umwelt. Mit einfachen Hausmitteln lassen sich die meisten Abflussprobleme in Wiesbaden ebenso gut lösen - schonend für Rohre, Dichtungen und das Wasser der Rheinregion.
Die besten Hausmittel für verstopfte Abflüsse
Natron und Essig
Diese Kombination ist der Klassiker. Das Aufschäumen erzeugt mechanischen Druck und löst Fett- und Seifenreste.
- 4 Esslöffel Natron in den Abfluss geben
- 150 ml weißen Haushaltsessig nachgießen
- 30 Minuten einwirken lassen (Abfluss möglichst abdecken)
- Mit heißem Wasser (bei Kunststoffrohren max. 60°C) kräftig nachspülen
Backpulver statt Natron
Backpulver funktioniert ähnlich wie Natron und ist in jedem Haushalt vorhanden. Verwenden Sie die doppelte Menge und gehen Sie sonst genauso vor.
Heißes Salzwasser
Lösen Sie eine gute Handvoll Salz in einem Liter heißem Wasser auf und gießen Sie es langsam in den Abfluss. Das hilft besonders bei Fettablagerungen in der Küchenspüle.
Saugglocke ohne Chemie
Rein mechanisch: Füllen Sie etwas Wasser ins Becken, setzen Sie die Saugglocke fest auf den Abfluss und pumpen Sie kräftig. Oft reicht das allein.
Regelmäßige Vorbeugung
Alle vier bis sechs Wochen eine Natron-Essig-Behandlung hält die Abflüsse frei. Haarsiebe im Bad und kein Fett im Ausguss verhindern die häufigsten Verstopfungen.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich den Abfluss mit Hausmitteln reinigen?
Als Vorbeugemittel reicht eine Behandlung alle 4-6 Wochen. Bei einer akuten Verstopfung können Sie die Methode auch mehrfach wiederholen.
Funktionieren Hausmittel genauso gut wie Chemie?
Bei frischen oder leichten Verstopfungen aus Haaren, Seife oder Fett meist ja. Bei sehr alten, harten Pfropfen oder mineralischen Ablagerungen sind chemische Mittel oder mechanische Methoden wirkungsvoller.
Sind Natron und Essig schädlich für die Rohre?
Nein, im Gegenteil. Diese Hausmittel sind schonend für alle gängigen Rohrmaterialien - auch für ältere Bleirohre, die in manchen Altbauten in Wiesbaden noch vorhanden sind.