Der Siphon ist das gebogene Rohrstück unter Waschbecken, Spüle oder Badewanne. Er hält ein Wasserpolster, das Kanalgase fernhält, und ist gleichzeitig häufig der erste Ort, wo sich Ablagerungen ansammeln. In Wiesbaden - wo das Wasser recht kalkhaltig ist - bilden sich dort besonders leicht feste Ablagerungen aus Kalk, Seife und organischen Rückständen.
Wann muss der Siphon gereinigt werden?
- Wasser läuft langsam ab
- Übler Geruch aus dem Abfluss
- Sichtbare Ablagerungen durch die Sifonöffnung
- Als regelmäßige Vorbeugung alle 6-12 Monate
Siphon reinigen - Schritt für Schritt
- Eimer oder Schüssel unter den Siphon stellen, um auslaufendes Wasser aufzufangen.
- Siphon öffnen: Die Schraubverbindungen (meist ohne Werkzeug von Hand lösbar) drehen. Beim Kunststoff-Gewindesiphon die Mutter im Uhrzeigersinn lösen.
- Siphon ausbauen: Vorsichtig herausziehen - das Restwasser läuft in den Eimer.
- Reinigen: Siphon unter fließendem Wasser reinigen, bei Bedarf mit einer Flaschenbürste oder alten Zahnbürste Ablagerungen entfernen.
- Dichtungen prüfen: Verformte oder brüchige Gummiringe erneuern (Ersatzdichtungen im Baumarkt erhältlich).
- Wieder einbauen: Siphon einsetzen und Schrauben fest, aber nicht zu fest anziehen. Kurz Wasser laufen lassen und auf Dichtigkeit prüfen.
Häufige Fragen
Brauche ich Werkzeug zum Siphon-Reinigen?
Moderne Kunststoff-Siphons lassen sich meist von Hand öffnen. Ältere Modelle aus Metall benötigen eine Rohrzange - dabei Schutzbacken oder Klebeband verwenden, um Kratzer zu vermeiden.
Was mache ich, wenn der Siphon trotz Reinigung weiter riecht?
Wenn der Geruch trotz sauberem Siphon anhält, liegt die Quelle möglicherweise tiefer im Rohr. In diesem Fall Spiralreinigung versuchen oder einen Fachbetrieb in Wiesbaden beauftragen.
Kann ich den Siphon mit Abflussreiniger reinigen, ohne ihn auszubauen?
Ja, das ist möglich und als erste Maßnahme sinnvoll. Für eine gründliche Reinigung und zur Überprüfung der Dichtungen ist der Ausbau aber deutlich wirksamer.